Die Kanarischen Inseln und was sie ausmacht

Die Kanarischen Inseln haben für jeden Urlauber seine Reize. Während sich Teneriffa und Lanzarote mit einer kargen Landschaft hervortun, die noch vom Vulkanismus geprägt ist, so darf auf der kleinen Insel La Palma gewandert werden. Das Nachtleben kommt nicht zu kurz auf Gran Canaria. Während die Passat-Winde die Urlauber nach Fuerteventura verweht.

 

Wo sind die Kanarischen Inseln?

Die Kanarischen Inseln liegen vor der Westküste Afrikas, das ist auch der Grund für das milde und angenehme Klima, das ganzjährig vorherrscht.

 

Teneriffa – Die Insel der Entdecker

Sie ist die größte Insel der Kanaren.  Mit einer Fläche von 2030 km² ist diese Insel  mit seiner Größe ganz vorne. Das Klima auf der größten Insel gestaltet sich trocken. Die Landschaft ist geprägt vom Vulkanismus. Dennoch gelten die vielen kleinen Vulkane als Anziehungspunkt für viele Touristen aus aller Welt.

 

Fuerteventura –  Der Surf Spot

Fuerteventura darf sich flächenmäßig zur 2. größten Insel der Kanaren zählen. 1660 km² vereinnahmt Fuerteventura für sich. Sie ist die Insel mit der größten Einwohnerzahl, die meisten Einwohner finden sich in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario ein. Das Landschaftsbild gestaltet sich karg. Dafür sind die Küstengebiete vor Ort umso schöner. Darum gilt diese Insel als wahres Eldorado für Badebegeisterte und Surfer. Die warmen Passat-Winde sorgen für die idealen Surfbedingungen. Der Passat-Wind „Fuerte“ gilt für die Surfer als der Geheimtipp.

 

Gran Canaria – Strand, Shopping und Nightlife wird hier miteinander vereint

Gran Canaria nimmt Platz 3 ein, wenn es um die Größe geht. Sie weist eine Fläche von 1560 km² auf. Gran Canaria gilt als die dicht besiedeltste Insel, leben doch bereits schon in der Inselhauptstadt Las Palmas mehr als 400.000 Einwohner. Was Las Palmas so populär macht ist, das internationale Flair, die trendige Architektur und die unzähligen Shoppingmöglichkeiten. Legendär ist Gran Canaria zudem  für sein Hafenviertel Santa Catalina.

 

Lanzarote – Geprägt von der schwarzen Vulkanlandschaft

Mit 850 m² zählt die Insel Lanzarote zu der 4. größten Insel. Sie befindet sich im Nordosten der Inselwelt und somit ist sie die nächstliegende Insel vor dem  spanischen Festland. Das Klima gestaltet sich vor Ort sehr trocken, genauso wie in Teneriffa. Die Spuren der Vulkane sind auch hier noch anzutreffen. Aktive und klein gehaltene Vulkane gelten als Besuchermagnet. Ebenso üben die hiesigen Strände auf die Besucher ihre Faszination aus. Wer den schönsten Strand von Spanien für sich entdecken möchte, der sollte sich am Playa Famara einfinden. Er ist im Norden von Lanzarote gelegen. Die Vulkanberge bilden hier eine beeindruckende Kulisse. Für Vulkanologen ist diese Insel genau der richtige Platz.

 

La Palma – „La Isla bonita“

La Palma ist schon den kleineren Inseln zugeordnet, obwohl es eine Fläche von 700 km² aufweist.  Vom Klima muss sich La Palma zu der regenreichsten Insel zählen. Das wiederum kommt der Vegetation zu Gute und die Landschaft erstrahlt im üppigen Grün. Deshalb wird La Palma als „die Grüne Insel“ bezeichnet, wo unzählige Wanderer jedes Jahr ihr Wandervergnügen suchen. „La Isla bonita“ wird diese Insel von ihren Bewohnern genannt, nicht ohne Grund, denn schön ist sie allemal.

 

La Gomera –  Natur pur ist hier anzutreffen

Mit einer Fläche von 370 km² ist La Gomera fast um die Hälfte kleiner als La Palma. Die Größe von La Gomera ist vergleichbar mit dem Bundesland Bremen. La Gomera liegt nahe an Teneriffa. Man könnte behaupten, La Gomera sei die kleine Schwester von Teneriffa. Da Teneriffa im Vergleich 5 x so groß ist.

 

El Hierro – Das ruhige Eiland

Auch El Hierro zählt sich noch zu den 7 kanarischen Hauptinseln, obwohl diese nur mehr eine Fläche von 270 km² für sich beansprucht. El Hierro ist die dünn besiedeltste Insel. Hier gibt es auch keine Großstädte, die internationales Flair ausstrahlen. Nach El Hierro kommen nur die Urlauber, die auf der Suche nach Ruhe sind. Das Landschaftsbild gestaltet sich bergig, deshalb sind hier viele Wanderer anzutreffen.